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Besuch des Düsseldorfer Goethe-Museums

Am 30. Januar 2019 machte sich der Deutsch Leistungskurs der Q1, in Begleitung von Herrn Scheel und Herrn Höwische, auf den Weg nach Düsseldorf, um dort das Goethe-Museum zu besuchen

und sich anschließend in der Stadt etwas umzusehen.

 Im Museum wurde der Kurs freundlich empfangen und bereits nach einer kurzen Verschnaufpause begann die Führung. Nachdem sich die Schüler in dem ersten Saal etwas umgesehen hatten, wurde ihnen etwas zum Leben des jungen Goethe erzählt, wie etwa, dass er Hausunterricht bekommen hatte und dort viele Sprachen lernte. Eines der Exponate, die alle sehr wertvoll und darum hinter Glas verstaut waren, waren von Goethe angefertigte Hausaufgaben. Gleich daneben in einem größeren Glaskasten gab es die Nachbildung eines kleinen Hauses, in dem Goethe wohnte, als er einmal nicht so viel Geld besaß. Dies änderte sich aber nachdem er seine berühmtesten Werke herausgebracht hatte, da diese bereits zu seinen Lebzeiten so berühmt waren, dass "Faust" schon damals als deutsche Volksliteratur angesehen wurde. Wer an Deutschland und Goethe denkt, der denkt automatisch an das Drama über den Wissenschaftler Faust, der wirklich einmal existiert hat.

   Die Führung ging weiter mit einigen sehr frühen Ausgaben seiner Werke, unter anderem "Götz von Berlichingen". Außerdem gab es noch Porzellan zu bestaunen, auf dem Werther, Lotte und Armor aus dem Werk "Die Leiden des jungen Werther" abgebildet sind. Dazu wurde erklärt, dass dieses Werk eine riesige Fangemeinde hatte. Es gab Werther-Porzellan, Bilderbücher, Gemälde, ja sogar Werther-Parfum. In unserer heutigen Zeit ist das zwar nichts Besonderes, doch damals war ein solches Marketing unglaublich neu. Die Menschen bezahlten viel Geld, nur um eine Haarlocke von Goethe zu besitzen und diese dann wie einen Schatz zuhause auszustellen. Und genau so eine Haarlocke gab es im Goethe-Museum auch zu bestaunen.

   Als nächstes wurde dem Kurs die Nachbildung von Goethes zweitem, weitaus größerem Haus gezeigt. Dabei zeigte sich, wie viel die Mitarbeiterin wirklich wusste, denn sie erklärte sehr detailreich, wie und warum Goethe sein Haus eingerichtet hatte, welche Büste wo stand und wer von seinen Besuchern wohin durfte.

   In dem zweiten Raum gab es Bilder zu "Faust" zu sehen. Zu diesen Bildern erklärte die junge Frau dem Kurs einiges über Goethes, aber hauptsächlich Fausts Leben. Die Schüler hatten dann die Möglichkeit, Fragen zu stellen, was jedoch gar nicht nötig war. Es war ihnen alles wunderbar erklärt worden, sodass keine Fragen offen geblieben waren. Dann ging es auch bereits weiter in den nächsten Raum, in dem noch ein Liebesgedicht von Goethe ausgestellt war, dass er für eine seiner Geliebten verfasst hatte.

   Am Ende der Führung wurde den Schülern noch angeboten, bei Fragen anzurufen, oder eine Email zu schreiben, falls es bei Faust Verständnisfragen oder Probleme vor der Klausur gibt. Und dieses Angebot gilt natürlich für jeden!

 

verfasst von: Brezjanovic, Alina; Q1